Dienstag, 03.09.2019
Wieder startet unsere Reise am Flughafen Tegel, obwohl dieser schon längst hätte geschlossen sein sollen. In Terminal C, im Grunde eine Zelt- und Containerkonstruktion, hat man Angst, dass die Türklinken in den Toiletten beim Anfassen abfallen. So sehr ich diesen Flughafen mag, es bröckelt an jeder Ecke.Mit easyJet fliegen wir nach London Gatwick. Von dort geht es mit dem Regionalzug für insgesamt 42,20 Pfund (zwei Personen, hin und zurück) nach London. An der Station Farringdon steigen wir in die U-Bahn um. Hierfür müssen wir andere Tickets haben. Steffen hat das bereits im Vorfeld gelöst. Unsere kontaktlosen Kreditkarten haben wir auf der "Transport for London" Webseite registrieren lassen und sie funktionieren nun als Fahrkarte, sodass wir keine Oyster Card mehr brauchen. Wir nutzen sie entsprechend beim Ein- und Ausstieg in die Bahn. Am Ende des Tages werden alle Fahrten bis zur maximalen Höhe eines Tagestickets von der Kreditkarte abgezogen. Die Bahntickets heben wir auf. Wir nutzen sie für ein Bonusprogramm, mit dem wir bei einigen Attraktionen 2for1 Tickets bekommen können, also zwei Tickets zum Preis von einem.
Mit der U-Bahn fahren wir dann ins Hotel, das Point A Hotel in Paddington. Wir kennen das Hotel schon von unserer letzten London Reise, allerdings hat sich inzwischen der Name und das Konzept geändert. Die Zimmer sind klein, sehr minimalistisch und sauber. Das Hotel hat eine gute Verkehrsanbindung und liegt trotzdem recht ruhig. Frühstück gibt es nicht (bis auf Kaffee oder Tee an der Rezeption). Aber ein Café ist gleich nebenan und ein Tesco Express schräg gegenüber. In der Nähe ist auch ein Pret A Manger und eine Marks & Spencer Foodhall. So können wir uns gut und relativ günstig versorgen. Die Zimmer werden alle 4 Tage gereinigt, die beide Handtücher (Duschgröße) werden täglich gewechselt, sowie der Müll ausgeleert. Nur die Betten sind mit ihrer britischen Standardlänge für uns etwas zu kurz.
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| Unser kleines Hotelzimmer |
Direkt neben dem Theater finden wir noch einen Foodmarkt im Flat Iron Square. Hier gibt es bei La Nonna unser neues Lieblingsessen Cacio e Pepe. Kulinarisch entwickelt sich unsere London Reise sehr gut. Wer hätte das gedacht? Jetzt sind wir leider schon satt, wollen aber auf jeden Fall an einem anderen Tag wiederkommen.
Das Theater kennen wir bereits. Zuerst muss man ein Restaurant durchqueren, dann geht es durch ein kleines Foyer in das ebenfalls recht kleine Theater. Es gibt nur 180 Sitzplätze und man sitzt direkt an der Bühne. Das Stück heute Abend ist die Musicaladaption eines Films von 1995: "Die Brücken am Fluss" mit Meryl Streep und Clint Eastwood. Wir sind ganz begeistert.
Gegen 23.00 Uhr treten wir mit der U-Bahn den Heimweg an.
